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Donnerstag, 2. Februar 2012

Endo und das Walterfahrene


Kleiner Buchtipp noch...

Ich liebte ja Endo's Sofareisen schon, und habe mich deshalb wie ein Häftlimacher auf das zweite Buch "Walterfahren" gefreut. Der gar nicht so stille Has hat meine Erwartungen übertroffen. Und zwar nicht nur wegen des Buchinhaltes, sondern hauptsächlich auch wegen des Buches selbst. Ich hatte schon lange kein so schön verarbeitetes Buch mehr in der Hand, und das will was heissen, denn aktuell liegen gerade deren 5 auf meinem Nachttisch.
Ein wunderschönes Buch mit festem Einband, schönem Papier, einem dunkelroten Innenleben... einfach zauberschön. Jedenfalls wenn man wie ich auf Bücher steht und Freude hat, ob das Buch nicht nur schön beinhaltet sondern auch schön ver- bzw. bearbeitet ist.

Lesen!!

Freitag, 5. Februar 2010

Best of

Deutschland hat eine Liste der beliebtesten Bücher herausgegeben, und ich konnte nicht widerstehen zu überprüfen inwieweit mein Geschmack mit dem der Mehrheit übereinstimmt. Nicht sehr, zugegebenermassen. An ein paar Perlen wurde ich jedoch dank dieser Liste erinnert und deshalb verdient sie ihren Platz hier und heute:

Fett = gelesen ; kursiv = liegt irgendwo, auf dem Nachttischchen oder im Bücherregal und will noch gelesen werden


1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien ; gesehen und eingeschlafen dabei, allerdings nicht gelesen.

2. Die Bibel ; naja, zwangsläufig, im Religionsunterricht. Teile davon zumindest.

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

6. Buddenbrooks, Thomas Mann

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross ; zur Hälfte gelesen und dann irgendwie wieder weggelegt, ein zweiter Versuch steht jedoch an.

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco ; nur gesehen, aber das gilt ja nicht.

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende ; nur gesehen, damals war der Film gerade mehr IN :-)

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera ; Pflichtlekütre bei Interesse an der tschechischen Vergangenheit.

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass ; auch nur gesehen

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende ; gesehen, natürlich, Teenie-Zeit

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

57. Sakrileg, Dan Brown ; Illuminati finde ich allerdings besser!

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren ; liebe ich auch heute noch!

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank ; auch nur gesehen.

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May ; gesehen natürlich, hach, was war ich verliebt in Pierre Briece und sein schwarzes Pferd!

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood


So, und auf meine persönliche Wunschliste kommen jetzt "Schuld und Sühne" von Dostojewski, "1984" von Orwell, "Gottes Werk und Teufels Beitrag" von Irving und "Stolz und Vorurteil" von Austen. Und vielleicht noch "Siddharta" von Hesse. Und... ja, ich könnt doch alle noch lesen.

Auf dem Literaturblog Read it findet man übrigens auch noch eine riesige Sammlung an Buchstabenfutter.

Dienstag, 2. Februar 2010

Ein kleiner Buchtipp...

... mal so zwischendurch. Der Grossen haben wir zu Weihnachten "Eine Woche voller Samstage" geschenkt. Sie war so begeistert von den Frechheiten des Sams, dass ich jetzt innerhalb eines Monats das ganze Buch bereits vorgelesen habe. Zum Geburtstag gibts dann den zweiten Band, aber Pssst...

Für Mütter die gerne vorlesen und für Kinder die gerne lustige Geschichten hören ein absolutes Muss!



"Herr Taschenbier ist ein ängstlicher Mensch. Er fürchtet sich vor seiner Zimmerwirtin, vor seinem Chef und überhaupt vor allen Leuten, die schimpfen und befehlen - bis ihm eines Samstags ein Sams über den Weg läuft und kurzerhand beschließt, bei ihm zu bleiben. Das Sams ist ein furchtloses, ja beinahe respektloses Wesen, das sich von nichts und niemandem einschüchtern lässt, das überall freche Bemerkungen macht und zurückschimpft, wenn andere schimpfen. Herrn Taschenbier ist das anfangs furchtbar peinlich und er versucht auf alle möglichen Arten, das Sams wieder loszuwerden.Aber seltsam: Je länger es bei Herrn Taschenbier bleibt, desto lieber gewinnt er das Sams. Und am Schluss wird aus dem braven, ängstlichen Herrn Taschenbier ein selbstbewusster Mensch, der gelernt hat, sich zu behaupten."

Kleiner Tipp noch am Rande. Das Buch wurde ja auch verfilmt, leider haben wir den Fehler gemacht uns den Film auch noch anzutun. Sagen wir mal so, wenn man das Buch gelesen hat ist der Film grottenlangweilig. Fand jedenfalls die Grosse, und ich auch.
Also, Hände zum Buch und weg vom Film!

Dienstag, 14. April 2009

"Millionär" von Tommy Jaud



Genial witzig, absolut empfehlenswert, ich habe wieder mal geschmunzelt, gegrinst und laut herausgelacht. Ein Buch über eine totale Nervensäge, der einem trotzdem so sympathisch ist, dass man zwischenzeitlich sogar Mitleid hat. Die Ideen des Autors, was dem "Vollidiot reloaded" in seiner endlosen und doch so begrenzten Freizeit alles in den Sinn kommt um seine Mitmenschen in den Wahnsinn zu treiben sind meines Erachtens so urkomisch und witzig geschrieben, das muss man einfach gelesen haben.

Klappentext: "Ein Drittel der Menschheit ist bekloppt. Manchmal ist es auch die Hälfte, das hängt vom Wetter ab. Unsinn? Vielleicht erklärt mir dann ja mal jemand, warum fast alle Fußgänger bei den ersten Regentropfen sofort ein unfassbar blödes Gesicht machen und die Schultern hochziehen. Glauben sie im Ernst, sie würden durch eine dämliche Grimasse auch nur einen einzigen Tropfen weniger Regen abkriegen? Das ist eine rhetorische Frage mit einer sehr, sehr traurigen Antwort: Sie glauben es." Simon nörgelt, Simon nervt aber Simon verbessert die Welt. Glaubt er. Außerdem braucht der inzwischen arbeitslose Vollidiot mal eben 1 Million Euro, um eine nervtötende Nachbarin loszuwerden. In seiner Not entwickelt Simon eine derart abgefahrene Geschäftsidee, dass die Chancen hierfür gar nicht so schlecht stehen ..."


*Diese Buchrezensionen sind im Uebrigen keine literarischen Massstäbe oder möchtegerne Klugscheisserei, sondern widerspiegeln lediglich meinen persönlichen Eindruck des Buches. Der Sinn davon soll nur sein, den Lesern dieses Blogs einige Bücher vorzustellen und vielleicht schmackhaft zu machen!

Dienstag, 31. März 2009

Zu zart besaitet?

Oder ist mein Geschmack einfach ein anderer als der von Tausenden von Bücherwürmern? Jetzt mal ehrlich, wem hat dieses pinke Buch überhaupt gefallen? Jetzt mal abgesehen vom mädchenhaften Layout?
Egal, etwas das ich wohl fast noch nie getan habe, und wenn dann sehr ungern oder eher widerwillig, aber dieses Mal tue ich es: Ich breche das Projekt "Frau Familienwahnsinn liest Feuchtgebiete" bei Seite 100undirgendwas ab. Ich finds nicht spannend, nicht witzig, inhaltslos, masslos übertrieben, und noch nicht mal ein bisschen erotisierend... Einfach nur provokanter ekliger Bullshit.

Auf zum nächsten also...

Donnerstag, 26. März 2009

"Hunkeler macht Sachen" von Hansjörg Schneider

In fast einem Zug durchgelesen, trotzdem muss ich sagen, es gibt bessere Bücher über den Kommissär Hunkeler. Ich fand das Ende etwas... äh, wie soll ich sagen... lasch? Ich mag es nicht wenn ich bei einem Krimi schon 10 Seiten vor Ende weiss, wer der Täter ist. Irgendwie sind die letzten zu lesenden Worte dann nur noch Pflicht, weil der "Pfupf" ist ja raus. Im Grossen und Ganzen aber eigentlich doch eine unterhaltsame Lektüre. Kurz und schmerzlos sozusagen! Was ich an "Hunkeler" halt immer wieder mag, sind die detaillierten Beschreibungen um das Leben des Kommissärs. Es geht nie nur um den Kriminalfall sondern zu einem grossen Teil auch um den Menschen Hunkeler mit all seinen Fehlern, seinen Vorzügen, seinen Leidenschaften, und das ist es eigentlich worin sich diese "Hunkeler"-Geschichten für mich von anderen Krimis unterscheiden.

Klappentext: "Es ist früher Morgen, als Kommissär Hunkeler auf seinem Nachhauseweg den alten Hardy auf einer Bank sitzen sieht. Er setzt sich zu ihm und raucht eine Zigarette. Aber der sonst so gesprächige Hardy bleibt unerwartet stumm. Seine Kehle ist eine klaffende Wunde. Medien und Stadtpolizei sind sich rasch einig: Hinter dem Mord steckt eine mafiöse Schmugglerbande aus Albanien. Aber das ist Hunkeler zu einfach, mit seinen eigenen Methoden verfolgt er eine andere Spur. Sie führt ihn ins Basler Rotlichtmilieu und in dunkle, unbekannte Abgründe der Schweizer Vergangenheit."

So, und jetzt ist es endlich soweit, ich habe mich an "das" pinke Buch der Gegenwart rangemacht. Die ersten 20 Seiten habe ich schon geschafft, und wie erwartet erscheint mir das Buch etwas sehr gewollt schockierend und übertrieben. Aber ich lese jetzt einfach mal weiter, es gab nämlich auch schon witzige Partien, die mich ein bisschen zum schmunzeln gebracht haben.

*Diese Buchrezensionen sind im Uebrigen keine literarischen Massstäbe oder möchtegerne Klugscheisserei, sondern widerspiegeln lediglich meinen persönlichen Eindruck des Buches. Der Sinn davon soll nur sein, den Lesern dieses Blogs einige Bücher vorzustellen und vielleicht schmackhaft zu machen!

Mittwoch, 11. März 2009

"Vrenelis Gärtli" von Tim Krohn

Aufgrund der Durststrecke zwischen der letzten "Buchbesprechung" bis heute hätte man ja meinen können, ich hätte dem Lesen entsagt. Dem ist selbstverständlich nicht so, nur hat mich das Lesen des Vrenelis Gärtlis einiges an Zeit gekostet. Die Mischung aus Schweizerdeutsch mit Glarnerdialekt und Hochdeutsch war selbst für mich als Schweizerin nicht so ganz einfach. Einfacher wäre es vielleicht gewesen, wenn ich nicht erst beim vorletzten Kapitel erfahren hätte, dass sich am Ende des Buches eine Uebersetzung der Ausdrücke befindet (Danke übrigens, Tögg!), aber das selbständige Heraustüfteln der Bedeutungen hatte irgendwie auch etwas für sich.

Einerseits vermittelt das Buch die typische bodenständige Vorstellung der Schweiz, mit ihren Bergen, einem Dörfchen, Kühen, Geissen, Alphütten, einem Bergsee... Andererseits entführt einen die Geschichte in eine Welt voller Mythen und Sagen und zu für die bodenständige Welt eigentlich unwirklichen Dingen wie Zauberei, den Teufel in Person, Rückkehr vom Tod und vielem mehr...

Ich fand die Geschichte so fesselnd dass mich keine noch so schwierig zu enträtselnde Kunstsprache davon hätte abhalten können, das Buch zu Ende zu lesen. Wer sich in eine Welt versetzen lassen möchte, die urtümlich und doch verzaubert ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Dem Vreneli sein Gärtli kann man übrigens auch in Echt besuchen: http://www.geofinder.ch/ort.php?id=2705 . Allerdings wäre etwas das mit anseilen und abseilen zu tun hat nichts für mich. Da halt ich mich doch lieber an Seiten und Buchstaben...



*Diese Buchrezensionen sind im Uebrigen keine literarischen Massstäbe oder möchtegerne Klugscheisserei, sondern widerspiegeln lediglich meinen persönlichen Eindruck des Buches. Der Sinn davon soll nur sein, den Lesern dieses Blogs einige Bücher vorzustellen und vielleicht schmackhaft zu machen!

Donnerstag, 15. Januar 2009

Jetzt also doch...

Ich wollte ja eigentlich nicht, trotzdem hat die Verkäuferin am Schluss gesagt: "Vielen Dank für Ihren Einkauf". Das Buch stand so pink und einsam im Regal, ich konnte gar nicht daran vorbeigehen. Immerhin kann ich nach erfolgter Lesung meine bisherigen Vorurteile stichhaltig begründen. Oder eben widerrufen. Ich bin gespannt. Glaub ich.



(Wahrscheinlich hat mich diese Gina Wild-Geschichte von gestern etwas verwirrt.)

Mittwoch, 5. November 2008

Lesesprünge

Zur Zeit fehlt mir die Energie für die Geschichte über den Mann, der im Zug fährt (gemeint ist natürlich die Kreutzersonate...) und ich habe zu etwas locker leichtem flockigem gewechselt, das hoffentlich ein wenig Ablenkung und Spass bringt und allfällige triste Gedanken schwinden lässt:

"Es darf auch mal Champagner sein" von Erma Bombeck (auch bekannt als die berühmteste Hausfrau der Welt). Ich habe das Buch vor Jahren schon einmal gelesen, kann mich aber nicht mehr so richtig erinnern (auch eine clevere Art die Ausgaben für Bücher tief zu halten). Die ersten Seiten versprechen jedenfalls viel Unterhaltung.

Sehr empfehlenswert von ihr ist auch folgendes Buch, das ich zugegebenermassen mehr als einmal (auch mehr als zweimal...) gelesen habe:
"Hilfe, ich habe Urlaub!" Einfach nur gigantisch witzig. Leider überall vergriffen, eine Neuauflage scheint jedoch geplant. Natürlich gibt es noch etliche weitere Geschichten von der Bestsellerautorin, die leider 1997 verstorben ist, aber die Urlaubsgeschichten sind einfach nur der Wahnsinn.

Freitag, 24. Oktober 2008

"Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera

Endlich wieder mal ein Buch geschafft! Ursprünglich war ich ja noch vor der Zügelei bei der Kreutzersonate von Leo N. Tolstoi. Leider habe ich das Buch nach dem Umzug nicht mehr gefunden und bin deshalb auf "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera ausgewichen.

Vielleicht dazu eine Erklärung, nicht dass man denken könnte ich sei die absolute Umzugsbanause. Der Grund weshalb ich so an die 1000 Dinge noch nicht finde ist der, dass das Wohnzimmer und das Esszimmer noch nicht fertig sind. Und mit noch nicht fertig meine ich noch nicht fertig. Das Esszimmer ist jetzt fängs gestrichen, das Wohnzimmer noch nicht, Böden sind auch noch keine drin. Deshalb konnte ich diese Zimmer noch nicht einrichten und deshalb befinden sich auch noch Millionen Sachen in Schachteln. Unter anderem wohl auch der Tolstoi (und das Akkukabel für den Fotoapparat, nur dass das wieder mal erwähnt wäre...). Aber zurück jetzt zum Buch.

So viele Details in eine Zusammenfassung zu verpacken ist einfach nichts für mich, ich bin kein Kind der wenigen Worte. Trotzdem versuche ich es mal mit einem Kurzbeschrieb: Im Grossen und Ganzen geht es um ein Liebespaar, die unendliche Liebe, die jedoch viele Wirrungen hat, und um die schwierige Zeit der Tschechoslowakei (damals noch so geheissen) rund um den Prager Frühling.

Wer sich für die Tschechische Geschichte interessiert und gleichzeitig noch eine melancholische (nicht kitschige!) Liebesgeschichte vertragen kann, dem sei dieses Buch unbedingt empfohlen.

Mittwoch, 20. August 2008

"Anna Karenina" von Leo N. Tolstoi


"Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich." Leo N. Tolstoi

"Anna Karenina" ist fertig gelesen, etwas über 900 Seiten in Mikrominimüschrift haben den Weg in mein Gehirn gefunden und ich war begeistert. Ich werde jetzt hier garantiert keine Zusammenfassung oder eine Beurteilung abgeben, davon gibt es zu 1000en im Netz, mal abgesehen davon, dass ich mir auch nicht anmassen würde über ein Werk zu urteilen, dass von jeglicher Literaturfachwelt als Meisterwerk betitelt wird. Wenn es mir nicht gefallen hätte würde ich das zwar trotzdem sagen, aber nein, ganz im Gegenteil, ich kann das Buch nur empfehlen, ich habe es richtiggehend verschlungen. Trotz anfänglicher Hemmschwelle (wie erwähnt, 900 Seiten, Mikroschrift, russische, also eher "schwere" Literatur) habe ich angefangen zu lesen und konnte einfach nicht mehr aufhören. Fazit: Absolut lesenswert!

Nächstes Leseprojekt: "Die Kreutzersonate" von Leo N. Tolstoi (ja, wenn man schon mal anfängt, dann ackert man doch seine Werke mal schnell durch, nicht? Krieg und Frieden steht ja auch noch im Bücherregal...)